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Aeronauten wir feiern euch!

Aeronauten wir feiern euch!

Es begann alles mit einem Traum gepaart mit viel Mut und einem Drachen. Danke Ikarus für deinen Mut. Die Bezeichnung Luftfahrt wurde im 19. Jahrhundert in Anlehnung an die Seefahrt geprägt. Die früheren Aeronauten werden heute Piloten genannt und genießen ein ähnlich hohes Ansehen wie ihre Kollegen – die Kapitäne zur See.

Der 19.08.1911 ist in der Geschichte der Luftfahrt vielleicht nur eine Randinformation aber für die Luftfracht in Deutschland ist der 19.08.1911 die Geburtsstunde. Im August 1911 hob die einmotorige Harlan mit Ziel Frankfurt an der Oder von einer Graspiste in Berlin Jahannisthal als reiner Frachtflieger ab. An Bord hatte sie die druckfrische Berliner Morgenpost. Die Ladung sollte charakteristisch für die Entwicklung der Luftfracht in den kommenden Jahrhunderten sein. Denn, bekanntlich ist nichts älter als die Zeitung von gestern. Printmedien sind ein verderbliches Gut, genauso wie die reife Mango aus dem indischen Assam oder die Rosen aus Kenia oder der Hummer fangfisch aus Kanada. Wären sie per Schiff unterwegs, könnten wir uns an diesen Gütern nicht erfreuen, da sie unlängst verdorben oder eben nicht reif wären, wenn sie dann endlich bei uns ankommen. Die Globalisierung der Weltwirtschaft und die Verlagerung der Produktionsstandorte wäre ohne den schnellen und zuverlässigen Transport von Gütern, weltweit, nicht möglich. Die Verlagerung der Produktionsorte steht längst in einem Abhängigkeitsverhältnis zur Luftfracht, ohne diese würde der Welthandel nicht mehr funktionieren.

Führend ist und bleibt, vom Gewicht her der weltweit produzierten Güter, natürlich die Seefracht. Gemessen aber an dem Wert der Güter, welche per Luftfracht verladen werden, sind es tatsächlich um 37 % der weltweit beförderten Waren.

Güter die gut, teuer, verderblich und druckfrisch sind, reisen meist an Bord eines Frachtflugzeuges oder im Frachtbereich eines Passagierflugzeuges.

Wie die Berliner Morgen Post im August 1911.

Noch heute verlädt Lufthansa Cargo, trotz der Konkurrenz durch elektronische Medien, im Jahr rund 2.300 Tonnen Printmedien. Umgerechnet sind das etwa 25 voll beladene Großraumflugzeuge.

Dieses Volumen und der damit erhöhte Flugverkehr regen natürlich auch zum Nachdenken an. Gerade die Belastung von Mensch und Umwelt werden immer kritischer hinterfragt. Wie wirkt sich der Flugverkehr auf unser Klima aus und wie belastet dieser die Gesundheit von Menschen und Tieren? Es ist unumstritten, dass das erhöhte Luftverkehrsaufkommen zum Klimawandel beiträgt, denn durch die Verbrennung von Kerosin entstehen klimaschädliche Abgase. Sie bestehen überwiegend aus Wasserdampf, Kohlendioxid und Stickoxiden. Diese Stoffe wirken sich in luftiger Höhe dreimal stärker aus als am Boden und vergrößern den Treibhauseffekt entsprechend. Insbesondere, die aus den Kondensstreifen und Aerosolen (z.B. Ruß) des Luftverkehrs entstehenden Cirruswolken heizen unsere Atmosphäre auf. Sie vermindern die Wärme-Rückstrahlung vom Erdboden in den Weltraum. Kritische Stimmen werden jetzt sicherlich auch die anderen Verkehrsträger anführen wollen, aber diese sind gerade nicht unser Thema.

Wir alle tragen mit den Einkäufen von z.B. Flugmangos oder dem Urlaubsflug in den sonnigen Süden zu einer schlechten Umweltbilanz durch den Verkehrsträger Flugzeug bei. Auch der gesundheitliche Aspekt durch Fluglärm sollte nicht außer acht gelassen werden. Fast 40 % der deutschen Bevölkerung leiden unter Fluglärm. Dauernder Fluglärm erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkt. Die Hersteller von Flugzeugen entwickelten schon geräuschärmere Triebwerke, was aber durch den erhöhten Flugverkehr die Verbesserung fast zu nichte macht. Jetzt kann man natürlich anmerken, dass jeder der in den Flugschneisen von Flughäfen wohnt, diese Belastung auch bewusst in Kauf nimmt. Aber wir denken, dass diese Aussage nur bedingt tragbar ist, lassen diese aber gerne offen zur Diskussion. Fakt ist, dass jeder Verkehrsträger Verkehrslärm verursacht und, dass dieser Lärm für die Anwohner, gesundheitlich, nicht förderlich ist.

Aber was können wir tun, um eben nicht das Klima übermäßig zu belasten und die Gesundheit anderer, letztlich mit unserem Kaufverhalten, zu schädigen?

Wir von Setlog helfen mit Osca die Supply Chain unserer Kunden zu optimieren. Die enge Zusammenarbeit aller Partner auf einer gemeinsamen Plattform schafft ein Maximum an Transparenz. So können teure und klimaschädliche Transporte per Luftfracht oder halbvollen Seefrachtcontainern vermieden werden. Mit einer optimierten, digitalen Lösung können Unternehmen viel schneller auf Marktgegebenheiten reagieren, dies sorgt für weniger Umweltbelastungen und spart noch zusätzliche Kosten.