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Mitarbeiter erzählen

Mitarbeiter erzählen

„Ich brauch dringend deine Hilfe!“ Ich sprinte natürlich direkt Richtung Aufzug um eine Etage nach oben zu fahren. „iTunes läuft nicht und ich benötige das dringend!“


Heute schildert uns Sebastian seinen „ganz normalen“ Arbeitsalltag.

Hi Sebastian! Wofür bist du bei Setlog verantwortlich?
„Seit über 4 Jahren bin ich nun als System-Administrator angestellt und habe dafür Sorge zu tragen, dass all unsere Systeme, ganz gleich ob Produktion oder interne Test-Systeme ohne Störungen ihren Dienst verrichten und unsere Applikationen genutzt werden können. Ebenfalls bin ich verantwortlich für unsere Backup-Strategien, die Disaster Recovery und für deren Aktualisierung.“

sebastian und frida auf unserem roten sofa
Unser vielbeschäftigter Sebastian zusammen mit unserer Feel-Good-Managerin Frida

Wie genau gehst du mit Herausforderungen auf der Arbeit um?
„Herausforderungen oder Hürden erkennt man nicht immer direkt auf den ersten Blick. Bevor ich eine Aufgabe fokussiert angehe, kläre ich mit dem Quest-Geber die Rahmenbedingungen. Meistens habe ich immer irgendwelche Ideen oder mögliche Hürden im Kopf, welche ich zur Sprache bringe, damit diese geklärt werden können. Anschließend splitte ich die Herausforderung in kleinere, einfachere Pakete, damit ich diese Step by Step bewältigen kann. Die Aufgabe gilt als abgeschlossen, wenn der Auftraggeber mit der Lösung zufrieden ist.“

Wie sieht denn so ein Arbeitsalltag von dir aus?
06:30 Uhr:
Wecker klingelt.

07:30 Uhr:
Wecker wird wahrgenommen und ich denke mir: „Mist, schon wieder so spät dran…“.

09:00 Uhr:
Bevor ich zu meinem Arbeitsplatz schreiten kann, werde ich von 2 Teams aufgehalten und Dinge gefragt.

09:10 Uhr:
Ankunft am Arbeitsplatz: E-Mails & Slack checken.

10:00 Uhr:
„Daily“ mit meinem Arbeitskollegen: Status-Updates zu geplanten Aufgaben, wer übernimmt was, etc.

10:15 Uhr:
Anruf aus dem Support-Team: „Ein Kunde kann unsere Software nicht starten, kannst mal kurz auf den Screenshot gucken?“. In den meisten Fällen liegt das entweder an fehlenden Berechtigungen oder ein Problem mit der Firewall liegt vor.

10:30 Uhr:
Anruf aus der Geschäftsführung: „Ich brauch dringend deine Hilfe!“ Ich sprinte natürlich direkt Richtung Aufzug um eine Etage nach oben zu fahren. „iTunes läuft nicht und ich benötige das dringend!“.

10:40 Uhr:
iTunes ist repariert und ich bin zurück am Arbeitsplatz, um die eigentliche Aufgabe anzugehen.

11:00 Uhr:
Meeting mit der IT, um Neuigkeiten auszutauschen.

12:15 Uhr:
Mittagspause

13:00 Uhr:
Alerting nachgehen, warum ein GitLab-Runner nicht mehr läuft.

13:10 Uhr:
Bearbeitung der eigentlichen Aufgabe wird fortgesetzt.

14:00 Uhr:
Kick-Off-Meeting zur Bereitstellung eines neuen Kundenprojektes. In solch einem Termin werden offene Fragen des Teams wie etwa: „Auf welchem System soll der Kunde laufen?“, „Was muss gesichert werden?“, „Wann ist geplanter Online-Gang?“ geklärt.

15:00 Uhr:
„Happy Hour“ mit der gesamten Firma, um Firmen-News auszutauschen oder Ankündigungen zu machen.

16:00 Uhr:
Alerting: „Das Kundensystem ist nicht mehr erreichbar!“. Sofort wird diesem Fehler nachgegangen. Kurzer Check, ob das System an sich eine hohe Last mit sich bringt und gängige Logs werden ausgewertet. Nachdem die Ursache gefunden und gelöst wurde, gebe ich eine kurze Info an das Team und ein kleines Resümee.

16:15 Uhr:
Finalisierung der eigentlichen Aufgabe von heute Morgen.

17:30 Uhr:
Feierabend! Endlich Netflix and Chill.

Was sind deine Pläne für die Zukunft?
„Ich will die Automatisierung durch GitLab-Pipelines und Ansible voranbringen. In meinen Augen stirbt der klassische Beruf des System-Administrators aus und ich selbst sehe mich schon seit längerem nicht mehr als einen klassischen System-Administrator. Ich finde die Automatisierung großartig und vor allem auch enorm wichtig, gerade wenn die Anzahl an Projekten nicht mehr 10, sondern 100 beträgt. Privat beschäftige ich mich gerade etwas mit React.JS und bin dabei, mir meine eigene Webseite zu coden, was aber bestimmt noch etwas dauern wird. Ich schnuppere in einige Programmiersprachen rein, damals auf dem Berufskolleg noch C++, in der Vergangenheit aber auch Java oder für das Web Node.JS oder aktuell eben React.JS. Mein Wunsch ist es, in einem Projekt einmal als Entwickler tätig zu sein um so die andere Seite besser kennenzulernen.“

Deine Lieblingsphrasen?
„Have you tried turning it off and on again?“
„Einmal mit Profis arbeiten!“
„Ich freu mich drauf… “
„Ja lol, da hab ich Bock drauf.“